Konzert des Central Conservatory Junior Orchestra aus Peking im Klaus-von-Bismarck-Saal am Dienstagabend den 31.05.2016

Konzert des CCJO in Köln

Bild: Manuel Gottschlich

Die Spannung war immens. Im WDR herrschte eine ungeduldige Vorfreude aber auch Anspannung ob des bevorstehenden Konzerts der Gäste aus China. Was würden die Jungen Chinesen aus Peking wohl liefern? Eines ist klar: Sie lieferten so einiges!

Empfang 1

Empfang nach dem Konzert (Bild: Raphael Palmen)

Im Rahmen des „Deutsch-Chinesischen Jahres für Schüler- und Jugendaustausch 2016“ ging die Stadt Köln – namentlich hier die Rheinische Musikschule – mit großen Schritten mit, bei dem Versuch kulturelle Brücken zwischen China und Deutschland zu errichten. Nach einer über ein Jahr langen Organisationsphase, in welcher der Austausch zwischen dem Jugensinfonieorchester aus Köln und dem Central Conservatory Junior Orchestra aus Peking bei einiger Anstrengung und selbstverständlich organisatorischer Meisterleistung auf die Beine gestellt wurde, war es am 31.05. nun endlich soweit. Alle Vorschläge, Entwürfe und Pläne wurden real. Die Chinesen spielten…

…zunächst ein modernes Stück mit dem Namen „The Play of Toys“ von der Chinesischen Komponistin Fay Wang. Mit diesem imposanten Beginn war wohl direkt jeder im Saal vom vorhandenen Potential dieses Orchesters überzeugt. Insbesondere war es ein Schlagzeugfest, welches man so wirklich nicht alle Tage zu hören bekommt. An dieser Stelle nocheinmal Vielen Dank dafür!

Weiter ging es mit einem Cellokonzert con Édouard Lalo in D-moll. Bonian Tian brachte sein Genius mal wieder auf das Parkett. Hier allerdings waren wir vom JSO schon so etwas wie darauf vorbereitet, da wir zuvor schonmal das Glück gehabt haben bei einem Projekt mit dem Wahnsinnscellisten Bonian Tian zusammen zu arbeiten.

Erste Kontakte zwischen den Musikern sind geknüpft

Erste Kontakte zwischen den Musikern wurden geknüpft (Bild: Raphael Palmen)

Das Orchester folgte ihm und dem Dirigenten Li Xincan so wunderbar, dass man sich in der Pause so richtig auf die Beethoven Sinfonie freuen konnte.

Die Siebte ließ dann auch keinen Wunsch offen. Eine solche Präzision und Sauberkeit in jeder Instrumentengruppe ist wahrlich selten bei einem Jugendorchester und eine grandiose Messlatte für unser JSO.

Nach dem Konzert dann, wurde es noch richtig gesellig, als die beiden Länder dann wirklich in Kontakt traten, nämlich bei Bier und Brezeln im kleinen Sendesaal vom WDR. Hier gab es eine Begrüßung durch Herrn Fischer, den Leiter der Rheinischen Musikschule, zu hören und auch Li Xincan sprach einige Worte, in welchen er seiner Freude Ausdruck machte hier mit seinem Orchester in Köln zu sein und uns alle schon im voraus herzlich Willkommen hieß in Peking. Anschließend dann wurden die ersten Kontakte geknüpft, auf englisch mal besser mal schlechter mit den Austauschmusikern geklönt und natürlich auch Fotos gemacht. Man stand noch lange nach dem Konzert zusammen.

Am nächsten morgen dann hatten wir, das JSO, eine Probe in Ehrenfeld mit dem Gürzenichorchester zusammen. Hierzu kam dann auch das CCJO Pekings um uns zuzuhören. Ich denke dass diese Art von Projekt (Profimusiker spielen mit Jugendlichen) sehr interessant gewesen sein wird für die Kollegen aus China und sie diese jene Probe so schnell nicht vergessen werden. Genau so wie wir das Konzert von ihnen am Vorabend. Man kann sagen das Projekt ist bis dato ein voller Erfolg.

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